Für Spinnfischer und Friedfischangler ist die Große Aue bei Barenburg ein Paradies. Hier erwartet Euch ein traumhaftes Revier: Der beschaulicher Fluss bietet viel Fisch und eine super Angelstrecke.

Idylle pur

Die Große Aue ist ein 88 Kilometer langer Flusslauf in der norddeutschen Tiefebene. Sie entspringt am südlichen Rande des Wiehengebirges in Nordrhein-Westfalen und mündet in Niedersachsen oberhalb von Nienburg in die Weser. Im unteren Flussdrittel liegt die fast fünf Kilometer lange Strecke des SFV Barenburg. Gastangler sind hier herzlich willkommen und können den Fischen mit drei Ruten auf die Schuppen rücken. Von den drei Angeln darf eine auf Raubfisch eingesetzt werden. Die Strecke beginnt rund 900 Meter oberhalb der Bundesstraße 61 und endet an der Grenze bei Hof Loge. Mit der Gasterlaubnis dürft Ihr auch die Kleine Aue von der Straßenbrücke nach Varrel bis zum Einlauf in die Große Aue in Barenburg beangeln.

Auch Zander kommen in dem Fluss vor

Die Große Aue ist in diesem Streckenabschnitt um die 25 Meter breit und bis zu vier Meter tief. Durch ein Wehr am Streckenende ist die Fließgeschwindigkeit recht langsam. Die Aue erinnert durch ihre Eindeichung eher an einen Kanal als an einen Fluss. Das Wasser besitzt eine moorig-braune Färbung, was aber keinen Einfluss auf die Fischqualität hat.

Die Räuber der Aue

Sowohl für Raubfisch- als auch Friedfischangler ist die Strecke interessant. Allerdings ist sie oft auch etwas launisch. Bei den Raubfischanglern stehen Hechte und Barsche ganz oben auf der Fangliste. Sie werden mit Köderfischen und auch mit Kunstködern, zum Beispiel Tandemspinner, an die Haken gelockt. Für Barsche und Aale ist der Tauwurm ein super Hakenköder. In der kalten Jahreszeit ist ebenfalls vereinzelt mit Quappen zu rechnen.

Text und Fotos: Dieter Schröder

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