Mehr als eine Notlösung fand Elmar Elfers beim Einkauf in der Tierabteilung. Hundekaustangen lassen sich prima als Köder für Karpfen verwenden.

AUTOR Elmar Elfers       FOTOS Elmar Elfers, R&R-Archiv

Auch Karpfen stehen auf Hundekaustangen

Der Futterkorb landet perfekt platziert vor einem Seerosenfeld. Kurz darauf ist der Bissanzeiger scharf und signalisier ein wenig später: Hier interessiert sich jemand für das würzige Stück einer Kaustange. Moment, für was? Spulen wir mal kurz zurück.
Ich schaue immer wieder gerne nach Alternativködern zu Maden, Wurm & Co. Diesmal wurde ich in der Kleintierabteilung fündig. Frolic am Haar kennt sicher jeder Karpfenangler. Doch wie sieht es mit den weichen Kaustangen aus? Sie gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Größen und von unterschiedlichen Marken. Ich wählte eine Ausführung mit einem Durchmesser von ungefähr acht Millimetern.

Erster Test mit Hundekaustangen

Mit Futterkorbmontage ist der Köder topp

Mein Zielgewässer weist einen guten Bestand an Karpfen, Karauschen, Schleien und Brassen auf. Also beste Voraussetzungen, die Friedlichen an den Tisch zu bitten. Ein einfaches Grundfutter mit Mais dient als Grundlage. Die Kaustangen sind weich und lassen sich ganz einfach ein maulgerechte Stücke reißen oder schneiden. Ich hätte sie auch auf einen großen Haken schieben können, wähle aber eine Haarmontage. Beim Ablegen der Montage im seichten Uferwasser stelle ich erstaunt fest, dass die Kaustange auftreibt. Damit ist sie zwar nicht für das Grundfutter geeignet, doch gefällt mir die Eigenschaft richtig gut. Am kurzen Vorfach steht der Köder schön über dem Futter. So sollen die Fische den Happen schnell finden, hoffte ich.

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