Wenn Ihr auch mal mit der Fliege losziehen möchtet, dann darf ein Muster nicht fehlen. Ein Klassiker Namens Klinkhåmer.

Gelbes Poly Yarn ist super zu sehen

So mancher Fliegenfischer verdankt dem Erfinder und unserem Autor Hans van Klinken sicher einige tolle Fänge. Die Klinkhåmer gehört wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Mustern. Am 27. Juni 1984 erblickte sie das Licht der Welt an Hans’ Bindestock. Ursprünglich war die Klinkhåmer übrigens für die Äschenfischerei an der Glomma entstanden. Auch ich habe einige Varianten in meiner Box. Sie schwimmen alle sehr gut und lassen sich im fließenden sowie stehenden Gewässern fischen. Die Emergermitation treibt super im Oberflächenfilm und wird besonders gerne von Äsche und Forelle genommen. Ich mag die unterschiedliche Farbgebung beim Poly Yarn. Dadurch sehe ich meine Klinkhåmer und kann sie zum Beispiel in der Dead Drift gut verfolgen.

Einsatzgebiete

Am liebsten fische ich das weltbekannte Muster in Lappland. Die Äschen stehen total drauf und schmatzen die Klinkhåmer aus dem Oberflächenfilm. An Strömungskanten bleibt die Fliege nicht lange unentdeckt. Doch auch für eine Schule umherziehender Äschen im See ist das Muster ein echter Trumpf. Genauso auf Bachforellen an norddeutschen Bächen wie der Stör. Eigentlich überall, wo Köcherfliegen vorkommen. Denn die Klinkhåmer soll in erster Linie eine schlüpfende Caddis imitieren. Ich fische sie eigentlich den ganzen Sommer und bis in den Herbst. Damit mein Muster auch optimal auftreibt, brauche ich ein gutes Schwimmmittel. Mein Favorit ist Dry Fly Silicone Mucilin. Aber auch andere bekannte Mittel sorgen für die optimale Schwimmlage…

Auch Bachforellen mögen den Emerger

Den kompletten Text lesen Sie in RUTE & ROLLE 06/2021!
Text: Elmar Elfers
Bilder: Elmar Elfers und Jesper Larsson
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