Im Umkreis von Kiel gibt es viele tolle Gewässer. Jesco Peschutter hat fast überall schon mal seine Köder ausgeworfen. Seine drei besten Angelreviere möchte er Euch hier vorstellen.

Das Land Schleswig-Holstein ist ein Paradies für Angler. Traumhafte Gewässer laden zum Fischfang ein. Egal, ob Ihr auf Raub-, Fried- oder Meeresfische angeln wollt, hier findet Ihr tolle Plätze, um Eurer Leidenschaft nachzugehen. Drei wahre Perlen möchte ich Euch nun vorstellen: die Kieler Förde, den Nord-Ostsee-Kanal und den Großen Plöner See.

Topgewässer Kiel: Kieler Förde

Die Kieler Förde teilt die Landeshauptstadt in der Mitte, sodass der Angler entweder am Westoder am Ostufer fischen kann. Landeinwärts verengt sich die Förde immer mehr und endet in der Hörn – einem durch Kais befestigtem Hafenbecken. Auf der Ostseite mündet die Schwentine in die Förde und auf der Westseite finden wir den Eingang des Nord-Ostsee-Kanals. Dorsche lassen sich sowohl beim Brandungsangeln als auch Wat- oder Bootsfischen an die Köder locken.

In nur einer halben Stunde seid Ihr mit dem Auto von Kiel aus am Großen Plöner See

Vor allem im Herbst und frühen Winter sind die Fänge gut. Auch Plattfischangler fangen oft hervorragend. Vom Kleinboot geht’s mit Buttlöffel und Wattwurm rund. Wer es lieber vom Ufer aus probieren möchte, sollte es mal am Leuchtturm Friedrichsort versuchen. Neben Klieschen gehen hier häufig Flundern an den Haken. Von September bis Ende März freuen sich die Watangler über eine super Meerforellenfischerei. Gute Ecken liegen am Ostufer bei Kitzeberg oder am Westufer bei Bülk. Im Schnitt sind die Salmoniden zwischen 40 und 60 Zentimeter lang. Ich konnte aber auch schon eine 70er Meerforelle am Ostufer fangen…

Mehr zu Topgewässer Kiel lest Ihr in der aktuellen RUTE & ROLLE 07/2020!
Wir haben für Euch Infos zum Nord-Ostsee-Kanal und zum großen Plöner See!

Noch mehr Infos zum Kieler Angelgebiet findet Ihr im Anglerboard: Klick HIER!

Text: Jesco Peschutter
Fotos: Jesco Peschutter, RR Archiv

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