Rapfen (Aspius aspius)

Rapfen werden immer beliebter. Die Fische kämpfen sehr gut im Drill und die Angelei hat einen hohen Spaßfaktor. Als Speisefisch ist der Rapfen nicht begehrt, da er sehr viele Gräten besitzt.

Erkennungsmerkmale:

Langgestreckter, seitlich etwas zusammengedrückter Körper. Zugespitzter Kopf mit vorgeschobenem Unterkiefer. Maul leicht oberständig. Die Augen sind klein. Rückenfärbung dunkel oliv bis bläulich. Hellere, gelblich glänzende Flanken, silbrig-weiße Bauchseite. Tief eingebuchtete Afterflosse. Brust-, Bauch-, und Afterflossen sind rötlich.

Länge:

Ø / max. 50 bis 75 Zentimeter / bis 120 Zentimeter

Gewicht: 

Ø / 1 bis 3 Kilogramm / max. 12 Kilogramm

Alter:

Ø / 10 bis 12 Jahre

Laichzeit:

April bis Juni

Gewässerart:

Fluss, Kanal, See, Talsperre

Verbreitung:

Von Südskandinavien über Mitteleuropa bis zum Kaspischen Meer.

Wie fange ich Rapfen?

Rapfen werden hauptsächlich mit Spinnködern beangelt. Wobbler, schlanke Blinker und Gummifische sind besonders fängig. Oft rauben diese Fische an der Wasseroberfläche, weshalb so genannte Topwater-Köder (Oberflächenköder) wie Popper oder Walker punkten. Auch mit schnell geführten Streamern an der Fliegenrute oder kleinen toten Köderfischen hinterm Sbirulino lassen sich Rapfen fangen.

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