Döbel (Leuciscus cephalus)

Der Döbel hat ein sehr breites Nahrungsspektrum. Er ist ein Allesfresser, im Alter jedoch mit deutlich räuberischen Vorlieben. Der Name Dickkopf, der für den Döbel oft verwendet wird, kommt von seiner launischen Art. Oft ist es nicht einfach, diese Fische an den Haken zu locken.

Weitere Namen:

Aitel, Alet, Dickkopf

Erkennungsmerkmale:

Gestreckter, kräftiger, im Querschnitt fast runder Körper. Rückenfarbe dunkelbraun bis braun-oliv, Flanken silbrig bis goldfarben. Bauchseite weißlich. Großer Kopf mit endständiger, tiefer Mundspalte. Im Unterschied zum Aland ist seine Afterflosse nach außen gewölbt. Rötliche Bauch- und Afterflossen.

Länge:

Ø / max. 30 bis 50 Zentimeter / 70 Zentimeter

Gewicht:

Ø / max. 1 Kilogramm / bis 5 Kiogramm

Alter:

Ø / max. – / bis zu 20 Jahre

Laichzeit:

April bis Juni

Gewässerart:

Bach, Fluss, Graben, Kanal, See, Talsperre

Verbreitung:

Fast ganz Europa, mit Ausnahme von Schottland, Irland, Süditalien und Nordskandinavien. In strömungsarmen Bereichen schnell fließender Bäche und Flüsse. Außerdem in Seen.

Wie fange ich Döbel?

Die klassische Art, auf Döbel zu angeln ist, ihm Kirschen anzubieten. Die Fische fressen häufig ins Wasser fallende Früchte! Außerdem können wir Döbel mit der Spinnrute und kleinen Ködern fangen. Auch Fliegenfischer gehen diese Fischart gezielt an. Außerdem beißen Döbel auf Brotflocken, Frühstücksfleisch, Pellets, Boilies, Mais, Würmer und Maden.

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