Ein mehrtägiger Angelausflug in unberührte Natur ist für viele Liebhaber dieses Hobbys ein Höhepunkt des Jahres. Umso ärgerlicher, wenn vor Ort dann die Ausrüstung nicht vollständig ist. Dieser Ausrüstungscheck zeigt beispielhaft, wie sich ein Angelausflug planen lässt, sodass der Fokus auf dem eigentlichen Zweck der Reise liegen kann.

Passt die Ausrüstung, macht das Angeln doppelt Spaß (Bild @pixabay)

 

Angelausrüstung – das A und O für mehrtägige Trips in der Wildnis

Auf längeren Touren ist es wichtig, dass die eigentliche Angelausrüstung für alle Fälle ausgelegt ist. Wer mehrere Tage im abgelegenen Lappland unterwegs ist, kann nicht einmal eben den nächsten Angelshop aufsuchen und das Notwendigste einkaufen.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, mindestens eine zweite Rute mitzunehmen. Zusätzlich zur größeren Anzahl an Ködern, die bei einer solchen Tour sowieso zur Grundausstattung gehören, sollte auch Angelschur in verschiedenen Varianten als Ersatz mitgeführt werden. Ansonsten endet die Angelreise abrupt, wenn es zu einem massiven Schnursalat kommt oder die Angelrute beim Weg durchs Unterholz unglücklich bricht.

Die kleine Reiseapotheke für unterwegs

Bei einer längeren Tour, die womöglich in die wilde Natur führt, ist eine Reiseapotheke Pflicht. In erste Linie gehören hier persönliche Medikamente hinein, die regelmäßig benötigt werden.

Weiterhin gehört eine Reihe von kleinen Helfern und Arzneimitteln in die Reiseapotheke. Pflaster sind gerade beim Angeln wichtig, denn kleine Verletzungen sind an der Tagesordnung. Hilfreich ist Schmerzgel für die äußere Anwendung. Das gilt besonders dann, wenn im Zelt übernachtet wird. Schnell ist der Rücken am Morgen verspannt und der Urlaubstag droht ins Wasser zu fallen. Dann hilft ein Schmerzgel oder ein Wärmepflaster in kurzer Zeit. Dazu ist die Anwendung unterwegs einfach und problemlos.

Unabdingbar in der Reiseapotheke eines Anglers ist Mückenschutz. Gleiches gilt für Sonnencreme. Gerade direkt an Gewässern gibt es reichlich Mücken und Zecken. Auch die Sonne kann schnell für einen gemeinen Sonnenbrand sorgen, denn am Wasser ist die Intensität der Strahlen oft sogar noch höher. Alle solche Dinge für die Reiseapotheke lassen sich bequem online vor Reisebeginn bestellen. Wer auf kleine Verpackungsgrößen setzt, spart Platz und reduziert das Gewicht. So passt die Reiseapotheke sogar in den Rucksack und stört nicht.

Vom Bargeld bis zum Zelt – was sonst noch mit muss

Bei einer Angeltour liegt der Fokus viel zu oft auf den reinen Utensilien für das Fischen. Wer jedoch einige Tage in der freien Natur verbringt, der benötigt auch das passende Zubehör für das Camping.

Wer zu Mittsommer nach Schweden reist und in der abgelegenen Natur campen will, profitiert vom dortigen Jedermannsrecht. Dies erlaubt das Zelten in freier Natur sowie das Feuer machen. Da es jedoch selbst im Sommer in Schweden nachts recht kühl werden kann, sollte vorher ein Ratgeber für Zelte konsultiert werden. So lässt sich das passende Zelt für das Klima finden, das gleichzeitig ausreichend Platz und Komfort bietet.

Grundsätzlich bietet es sich an, rechtzeitig vor der Fahrt eine Camping-Packliste zu erstellen. Hierfür gibt es Vorlagen im Internet, die aber auf jeden Fall entsprechend den persönlichen Vorstellungen angepasst werden sollten. Neben ausreichend Verpflegung sind Dinge wie Streichhölzer, Handtücher und Ladekabel für das Smartphone wichtiges Zubehör fürs Camping.

Zu guter Letzt gehört in jedes Reisegepäck eines Anglers ein Taschenmesser. Dieses ist nicht nur beim Angeln ein wichtiger Begleiter, auch beim Camping leistet es dank seiner vielseitigen Funktionen wertvolle Dienste. Wer so ausgestattet ist, der kann mehrere Tage abseits der Zivilisation bequem aushalten und sich an der tollen Natur beim Angeln erfreuen.

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