Zum Lachsangeln müsst Ihr nicht nach Norwegen, Schweden oder Irland fahren. Nein, auch in Deutschland lassen sich die Großsalmoniden fangen. Wir zeigen, wo Traumfische auf Euch warten und wie sie an den Haken gehen.

Das Lachsangeln vor Rügen steht hoch im Kurs: Jedes Jahr zieht es viele Trolling-Angler auf die deutsche Ostseeinsel, um die begehrten Silberbarren aus dem salzigen Nass zu ziehen. Von Schaprode, Glowe & Co starten die modern ausgestatteten Privat- und Guiding-Boote ihre Tagestouren ins Fanggebiet. Mit dabei sind etliche Ruten, Downrigger, Planerboards und weiteres  Equipment zum Fang der edlen Fische. Die Schonzeit der Großsalmoniden geht in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns vom 15. September bis zum 14. Dezember. Danach heißt es bis in den Mai hinein: Leinen los und auf zum Ostseesilber!

Triff die Tiefe

jedoch ein wenig Erfahrung und neben dem passenden Boot auch das entsprechende Tackle. Wer die teure Anschaffung scheut, muss aber nicht traurig sein. Schließlich gibt es viele gute Angelguides auf der Insel, die Euch sicher zum Lachs bringen. Die jahrelange Erfahrung der Profis ist durch nichts zu ersetzen. Sie stehen immer im Austausch mit den Kollegen und haben den richtigen Riecher für den Fisch. Neben dem perfekten Angelgebiet ist die Tiefe ein wichtiger Faktor, der über Erfolg oder Niederlage entscheidet. Meist wird über rund 40 Meter tiefem Wasser gefischt. Die Lachse können sich dabei in der gesamten Wassersäule aufhalten. Aus diesem Grund setzen die Trolling-Spezialisten auf viele Ruten und Köder, die sie in verschiedenen Tiefen anbieten. Wie das genau geht, zeigen wir Euch jetzt im Detail.

Ob auffällige oder natürliche Löffel-Muster punkten, hängt von den Lichtverhältnissen und der Wassertrübung ab

 

Mit Board zum Biss

Eine Möglichkeit, mehrere Köder hinter, oder besser gesagt, neben dem Boot anzubieten, ist die Verwendung von Schnuroder Planerboards. Diese sind für Blinker und andere flach laufende Baits gedacht. Mit sogenannten Scherbrettern können zwei, drei oder sogar vier Köder pro Bootsseite präsentiert werden und mit Vorschaltbleien, Paravanen oder Tauchscheiben wird die Lauftiefe der Köder bestimmt. Ganz außen sollen die Blinker flacher laufen, sodass hier rund zehn Gramm vor das Eisen kommen. Die inneren, dichter am Boot spielenden Köder sind mit bis zu 40-Gramm-Vorschaltbleien ausgestattet, um deutlich tiefer im Wasser präsentiert zu werden…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE&ROLLE 12/2019!
Text: Jesco Peschutter
Fotos: Jesco Peschutter, privat, Christian Siegler

 

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