Vor einigen Jahren war der europäische Markt für Kajaks noch überschaubar. Mittlerweile hat sich die Situation verändert und es gibt jede Menge neue Modelle. Neueinsteiger brennen sicher viele Fragen auf der Zunge. Unser Autor Dennis Kieselhorst gibt Tipps.

Die allerersten Entscheidungen für angehende Kajakangler sind die Wichtigsten. Soll ich mit einem klassischen Paddel-Kajak starten oder lieber gleich mehr Geld in einen Tretantrieb oder sogar E-Motor investieren? Sit-on-Top oder Sit-Inside-Kajak? Oder soll es vielleicht ein Inflatable-Kajak sein, weil man nicht viel Platz zu Hause hat? Eventuell ein Hybrid aus Kajak und kleinem Boot, angetrieben von einem Zweitakter?

Abhängig ist diese grundlegende Kaufentscheidung hauptsächlich von drei Faktoren: Wieviel Geld kann ich investieren, wo und wie werde ich hauptsächlich angeln und habe ich ausreichend Platz zum Einlagern? Bei der Budgetplanung sollte berücksichtigt werden, dass noch einige Taler in Safety Equipment und Zubehör gesteckt werden, wobei man natürlich schlicht und einfach mit einem Paddel und einer Schwimmweste die erste Angeltour starten kann. Wenn Ihr dann aber etwas tiefer in die Materie eindringt, werdet Ihr automatisch das Verlangen haben, das Kajak zu „riggen“.

Das Kajak: Auch den Hund freut´s!

Glaubt mir, dieses Verlangen werdet Ihr nicht ignorieren können, das gehört zum Kajakangeln einfach dazu. Und ärgerlicherweise gibt es extrem viel Zubehör, sodass Ihr nach Beginn der ersten Suchtphase jede Menge Geld ausgeben könnt, sei es für Rutenhalter, Kamerahalterungen, Trockenanzug, Echolot oder unzählige andere Teile. Verschaffen wir aber erst einmal einen kurzen Überblick über die verschiedenen Kajak-Modelle.

Ganz klassisch: Das Paddelkajak

Die Aussage, dass man ein Kajak paddeln muss, würde ich jederzeit blind unterschreiben. Natürlich punktet ein Tretantrieb speziell beim Angeln sehr stark, doch ein Paddelkajak hat meiner Meinung nach einen riesigen Vorteil: Es kann nix kaputtgehen! Sobald ein Tretantrieb ins Spiel kommt, muss man verantwortungsvoll mit diesem umgehen, ihn regelmäßig pflegen und warten und wird das ein oder andere Mal mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein paar Problemchen mit ihm haben. Völlig egal welcher Hersteller, ich habe in den letzten Jahren schon viele außer Gefecht gesetzte Antriebe und Steueranlagen gesehen und meistens passiert dies auch genau am Anfang eines längeren Trips…

Diese weiteren Modelle haben wir uns noch für Euch genauer angesehen: 

  • Fußarbeit: Kajaks mit Tretantrieb
  • Inflatable Fishing-Kajaks
  • Mix aus Kajak und Kleinboot

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE & ROLLE 05/2021!
Text & Fotos: Dennis Kieselhorst

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