Wer nach Norwegen aufbricht, der kann was erleben. Marcus Türk und sein Freund Samuel Bisinger besuchten den wunderschönen Tjongsfjord. Auch oder gerade wegen einiger Startschwierigkeiten werden die beiden den Urlaub immer in Erinnerung behalten.

Vom Ufer lassen sich Meerforellen mit der Spinnrute fangen

Etwa 25 Kilometer nördlich des Polarkreises liegt der traumhafte Tjongsfjord. Dieser befindet sich an einer durch den gewaltigen Svartisen-Gletscher und der nicht weniger imposanten Küstengebirgskette vom Hinterland abgeschirmten Halbinsel. Der Tjongsfjord ist gegen Nord- und Nordwestwinde sehr gut geschützt und ermöglicht somit eine erfolgreiche Fischerei bei fast jeder Wetterlage – sowohl vom Boot als auch vom Ufer aus. Das kaum besiedelte und nur mit einer Fähre erreichbare Gebiet will ich im Frühjahr mit meinem Angelkumpel Samuel besuchen. Mein Freund, der zuvor noch nie in Norwegen war, weiß überhaupt nicht, was auf ihn zukommt. Anfang April beginnt unser Angeltrip und kleines Abenteuer in den hohen Norden. Tjongsfjord wir kommen!

Vom Ufer auf Meerforelle

An unserem ersten Angeltag wollen wir nur unweit von unserer Unterkunft entfernt ein paar Würfe vom Ufer aus machen. Hier, so versichert uns Thorbjørn, ein norwegischer Einheimischer, werden regelmäßig Meerforellen gefangen. Freundlicherweise dürfen wir uns von ihm die passenden Köder ausleihen. Mit einem silberfarbenen Meerforellenblinker und einem silbergrünen Wobbler laufen wir die Küste auf und ab. Den halben Tag verbringen wir so, immer mit der Hoffnung auf den Einstieg einer silbernen Schönheit. Leider zeigt sich, dass die Salmoniden an diesem Tag nur wenig beißfreudig sind. So entschließen wir uns, am späten Nachmittag unser Boot zu besteigen und den Fjord zu erkunden. Viel Zeit bleibt nicht mehr zum Angeln, jedoch genießen wir die wenigen Stunden des Tages, die wir noch haben. Es beißen einige schöne Dorsche für das Abendessen.

Der Autor mit einem guten Küchendorsch

Auf der Rückfahrt werden wir noch mit einem herrlichen Sonnenuntergang in dieser wohl einmaligen Landschaft belohnt. Dank hervorragend ausgestatteter Küche bereiten wir später die gefangenen Dorsche in der Unterkunft zu einem Gaumenschmaus zu…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE & ROLLE 4/2021!
Text & Fotos: Marcus Türk

 

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