Am südlichen Ende der Senne, vor den Türen Paderborns, am Rande des Ortes Sande liegt der Lippesee. Die Kiesgrube ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in Ostwestfalen-Lippe mit top Angelbedingungen.

Der offizielle Name lautet inzwischen Talsperre Sander-Lippe, dabei durchfließt der Fluss Lippe den See seit 2005 nicht mehr. Um die Wasserqualität der Lippe unterhalb des Baggersees zu verbessern, wurde in einem großen Bauprojekt die Lippeseeumflut zwischen 2000 und 2005 gebaut. Auf eine Länge von 2,6
Kilometern umfließt die Lippe den See heute in einem neuen Flussbett. Der See hingegen wird von einem fünf Meter hohen Wehr auf eine Länge von 66,5 Metern gestaut.

Auf einer Wasserfläche von rund 100 Hektar und mit Wassertiefen von bis zu acht Metern besitzt der Lippesee ein Stauvolumen von sieben Millionen Kubikmetern. Durch die Kiesgewinnung ist die Bodenstruktur recht unterschiedlich und abwechslungsreich. Zwei größere und eine kleinere Insel sowie zahlreiche Abbruchkanten unter Wasser bieten Raubfischen spannende Ecken für ihre Beutezüge. An diesen Stellen lauern Aale, Barsche, Hechte, Rapfen, Welse und Zander. Besondern Hechtangler finden einen See mit großem Potenzial.

Häufig erschwert klares Wasser allerdings das Angeln, wodurch der Fang nicht immer einfach ist. Dennoch sind Kunstköder und auch tote Köderfische stets eine gute Wahl für die Hechtjagd. Hinweis: Die Köderfische müssen aus dem Lippesee stammen, lassen sich aber meistens in recht kurzer Zeit fangen. Auch der Fang von Zandern ist durch das klare Wasser deutlich erschwert. Gute Erfolgsaussichten hat man beim Angeln mit Köderfisch auf Grund. Aal, Barsch und Wels lassen sich mit Tauwürmern zum  Biss verleiten. Wer es auf Großwaller abgesehen hat, sollte zu einem ordentlichen Köderfisch oder einen großen Kunstköder greifen…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE & ROLLE 03/2021!
Text & Fotos: Dieter Schröder

 

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