Es ist Dorschzeit an der Ostsee! Tobias Norff befischt die Räuber jetzt bevorzugt mit der Spinnrute. Worauf es beim Angeln in Häfen und an der Küste ankommt, welche Köder fangen und vieles mehr, verrät er Euch im Detail.

Der Winter klopft mit Macht an die Tür. Nur noch vereinzelt färben Blätter die Bäume bunt und das Wasser der Ostsee ist bereits stark abgekühlt – gut für alle, die vom Ufer aus Dorsche fangen möchten! Die Bartelträger ziehen nun deutlich dichter unter Land: in Wurfweite der Brandungs- und Spinnfischer. Auch in vielen Häfen halten die Dorsche wieder Einzug, nachdem sie den Sommer bevorzugt in der kühleren, sauerstoffreichen offenen See verbracht haben. Die ersten Herbststürme läuten traditionell den Start der Brandungsangelsaison ein. Aber auch für Spinnfischer steigen die Chancen auf schöne Küstendorsche massiv. Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Nicht jeder besitzt eine umfangreiche Brandungsausrüstung und vielen macht es auch einfach mehr Spaß,
die Ostseedorsche mit leichtem Gerät aktiv zu befischen.

Achtung Winterloch

Wie bereits angedeutet, habt Ihr ab dem Herbst besonders gute Karten an der Küste. Insbesondere die Zeit zwischen Oktober und Januar verspricht schöne Fische. Geht es Richtung Februar, ziehen sich die Dorsche aus den küstennahen Gebieten wieder zurück und steuern tiefes Wasser an. Es folgt die Laichzeit, in der wir vom Ufer aus kaum eine Chance haben. Die zweite heiße Phase für Spinnfischer beginnt dann häufig Ende März, Anfang April.

Die Morgen- und Abenddämmerung sind ganz heiße Phasen

Das flachere Wasser erwärmt sich schneller als das Tiefenwasser, sodass hier früh das Leben erwacht. Das wissen die Dorsche natürlich und machen sich mit steigenden Temperaturen auf den Weg unter Land, um tüchtig zu fressen. Wie lange diese zweite Phase anhält, hängt stark vom Wetterverlauf ab. Fällt der Frühling sehr warm aus, kann es im Mai schon wieder vorbei sein. In anderen Jahren funktioniert das Dorschangeln an der Küste bis in den Juni oder sogar Juli hinein. Die beste Zeit liegt aber ganz klar im Frühling…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE&ROLLE 01/2021!
Text & Fotos: Tobias Norff

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