Die Zutaten:

  • 4 Zanderfilets
  • 4 Lauchstangen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ausrüstung
  • 1 kleiner Smoker
  • 2 Holzplanken
  • 1 Wok

Der Vorteil dieser Garmethode ist, dass der Fisch nicht so schnell austrocknet. Ihr könnt also Fische nehmen, die keinen ganz so hohen Fettanteil haben. Natürlich eignen sich hierfür aber auch die Klassiker wie Lachs und Forellen. Die Filets waschen, gut abtrocken, leicht salzen und pfeffern. Dann legst Du sie auf die gewässerten Planken. Das Holz gibt sein Aroma an den Fisch ab. Zusammen mit den Rauchnoten kommt der besondere Geschmack zusammen. Mehr Gewürze stören da nur. Für die Planken eignen sich fast alle Hölzer. Hickory gibt relativ herbe Noten ab, Zeder etwas süßere. Probier aus, was Dir am besten schmeckt. Nur zu harzig sollte das Holz nicht sein. Von Kiefer und Tanne rate ich daher ab, das gibt einen bitteren Geschmack. Vorm Grillen bitte mindestens eine Stunde wässern, sonst verkohlen die Planken in der Hitze.

AB IN DEN RAUCH!

Jetzt bestückst Du den Smoker – ich verwende in dem Fall Holz eines Whiskyfasses. Unten kommt eine Schicht feuchte Späne rein, obendrauf eine trockene Schicht. Nun schiebe ich die Planken in den Smoker und räuchere etwa 20 Minuten bei rund 110 Grad. Beim Gasgrill legst Du den Fisch in den indirekten Bereich und gibst die Späne in eine Räucherbox. Dann smokst Du mit zwei Brennern ebenfalls rund 20 Minuten. Den Lauch in Röllchen schneiden und gut waschen. Manchmal ist Sand zwischen den Ringen, der unangenehm auf den Zähnen knirscht, der muss natürlich rausgespült werden. Den Wok erhitzt Du direkt auf der Glut eines Holzkohlebettes mit etwas Olivenöl. Dann den Lauch dazugeben und schön hellbraun rösten. Auch hier reicht etwas Salz und Pfeffer als Gewürz. Filets und Gemüse anrichten und genießen!

 

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