Rotauge (Rutilus rutilus)

Vermutlich hat jeder deutsche Angler mindestens einmal in seinem Leben ein Rotauge gefangen. Kein Süßwasserfisch kommt in Deutschland so oft vor wie das Rotauge. Die Angelei ist sehr einfach und kurzweilig. Eine leichte Rute mit kleiner Rolle und dünner, monofiler Hauptschnur (0,16-0,20 mm) und eine feine Posen- oder Grundmontage – mehr braucht man nicht, um die kleinen Fische zu überlisten. Als Köder können wir genau die Köder verwenden, mit denen wir auch alle anderen Weißfische fangen. Wenn man an einem Kanal oder einem schnell fließenden Fluss angeln möchte, empfiehlt sich eine Stipprute als perfekter Partner. Mit ihr lässt sich die Montage perfekt auf der Stelle halten.

Weitere Namen:

Plötze

Erkennungsmerkmale:

Hochrückiger Körper, rötliche Flossen und Augen. Silbrig grünliche Oberseite, weiße Unterseite

Länge:

Ø / max. 15 bis 30 Zentimeter / 55 Zentimeter

Gewicht:

Ø / max. 150 bis 300 Gramm / 3 Kilogramm

Alter:

Ø / max. – / bis zu 12 Jahre

Laichzeit:

April bis Mai

Gewässerart:

Bach, Fluss, Graben, Kanal, See, Talsperre, Teich

Verbreitung:

Von Sibirien bis zu den Pyrenäen, es fehlt südlich der Alpen

Wie fange ich Rotauge?

Gerät: leichte Grund- oder Posenausrüstung, Stippausrüstung, Futterkorb, Posenmontage
Köder: Maden, Pinkies, Caster, Mais, Würmer, Brot

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