Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Regenbogenforellen sind in den USA, aber auch in Deutschland sehr beliebte Sportfische. Wir können sie sowohl in unseren Flüssen, als auch in Seen, Talsperren und Teichen beangeln. Die Fische haben ein gutes Sehvermögen und sind Allesfresser. Selbst vor ihren Artgenossen machen sie keinen Halt. Die Teichangelei mit entsprechenden Montagen, Forellenteig oder Bienenmaden ist sehr beliebt. In Fließgewässern erfreut sich auch die Angelei mit der Fliegenrute auf diese kampfstarken Fische großer Beliebtheit. Anders als Bachforellen sind Regenbogenforellen nicht standorttreu und haben keine festen Reviere. Besonders in stehenden Gewässern ziehen die Fische bei ihrer Nahrungssuche viel umher.

Weitere Namen:

Steelhead

Erkennungsmerkmale:

Lang gestreckter, seitlich abgeflachter Körper. Fettflosse auf dem Rücken. Braun-grüne, dunkle Rückenfärbung, Bauchseite fast weiß. Rötlich schillerndes Längsband entlang der Flanken. Viele schwarze Punkte (außer auf Bauchunterseite) auf dem ganzen Körper, einschließlich der Flossen.

Länge:

Ø / max. 35 bis 60 Zentimeter / bis über 100 Zentimeter

Gewicht:

Ø / max. 1 bis 6 Kilo / bis über 20 Kilo

Alter:

Ø / max. 5 bis 10 Jahre / 11 Jahre

Laichzeit:

November bis Mai

Gewässerart:

Bach, Fluss, See, Teich

Verbreitung:

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Regenbogenforellen erstreckte sich vom Nordwesten der USA über den Südwesten Kanadas über Alaskas bis zur Kamtschatka-Halbinsel in Russland. Ab 1882 wurde sie auch in Europa verbreitet. Regenbogenforellen gibt es heutzutage in mindestens 45 Ländern der Welt, in allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis. Sie gehören somit zu den am weitesten verbreiteten Salmoniden.

Wie fange ich Regenbogenforelle?

Regenbogenforellen können sehr gut in Teichen und Seen mit der Sbirulinomontage überlistet werden. Auch moderne Methoden wie die Tremarella-Montage und Finesse-Techniken wie Wacky oder Drop Shot-Rig eignen sich hervorragend. Als Köder kommen Würmer, Maden, Teig oder Kunstköder zum Einsatz. In Wildbächen und Flüssen werden Regenbogenforellen vor allem mit Spinnern, Wobblern, Blinkern und Gummifischen überlistet. Sehr beliebt ist die Angelei mit der Fliegenrute, bei der man die Fische mit Insektenimitationen überlistet.

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