Güster (Blicca bjoerkna)

Die Güster wird aufgrund der optischen Ähnlichkeit oft mit der Brasse verwechselt und auch genau so beangelt. Am meisten Spaß bereitet die Angelei mit leichtem Gerät. Als Montage kommt zum Beispiel eine Posenmontage mit Waggler oder auch eine Grundmontage mit Futterkorb zum Einsatz. Viele Friedfischfans gehen auch mit der Stipprute auf Güsterjagd. Als Köder werden Maden,Würmer oder auch Zuckmückenlarven verwendet. Um die Fische an den Platz zu locken, sollte vor dem Angeln mit einem Futtermix angefüttert werden. Hier gilt es zu beachten, dass das Futter weder zu feucht noch zu trocken ist.

Erkennungsmerkmale:

Große Augen, rötlicher Brust- und Bauchflossenansatz. Hochrückiger Körper, silberne Farbe. Große Afterflosse, kann sein Maul nicht vorstülpen, silberne Körperfärbung

Länge:

Ø / max. 15 bis 20 Zentimeter / bis 45 Zentimeter

Gewicht:

Ø / 200 bis 400 Gramm / max. 1,5 kg

Alter:

Ø / bis 10 Jahre

Laichzeit:

Mai bis Juni

Gewässerart:

Fluss, Graben, Kanal, See, Talsperre, Teich

Verbreitung:

Europa nördlich der Alpen, Ostengland

Wie fange ich Güster?

Gerät: leichte Posen- oder Grundrute, Stipprute, kleine Stationärrolle, monofile Hauptschnur (0,15 – 0,25 mm)
Köder: Maden, Würmer, Zuckmückenlarven,Mais, Brotflocke

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