An der Küste beginnt erneut die spannende Zeit für Meerforellen. Timo Schultz verrät Euch, worauf es ankommt, damit Ihr an der herbstlichen Ostsee keine 1.000 Würfe für volle Kescher braucht. Hebt das Herbst-Silber!

Der Autor mit einem echten Silberbarren. Wer das Wetter und die Bedingungen beobachtet, wird mit solchen Fischen belohnt

Im Herbst beginnt wieder die Zeit, in der die Meerforellen dicht am Ufer herumschwimmen und ordentlich Nahrung zu sich nehmen. Sobald sich das Wasser abkühlt, können wir mit tollen Fängen rechnen. Besonders bei auflandigem Wind und im Spätherbst bei Sonnenschein und milden Temperaturen lohnt es sich, in die Wathose zu steigen. Da das Herbst-Silber nun küstennah entlangziehen, um ihre Laichflüsse zu finden, kommt es vermehrt zu Fängen mit braunem Laichkleid. Es versteht sich von selbst, dass wir diese Fische in der Schonzeit schonend in ihr Element zurücksetzen. Da wir jedoch die geliebten silbrigen Meerforellen mit losen Schuppen fangen möchten, sollten wir uns von den Laichflüssen entfernen und die offene Küste aufsuchen. Dort stehen unsere Chancen auf diese Traumfische deutlich höher!

Köder die fangen: Durchlaufblinker und Wobbler wie der Rapala Shadow Rap Solid Shad

Der perfekte Spot

Sucht Euch im Herbst Stellen mit auflandigem Wind. Am besten bläst dieser schräg von der Seite, sodass eine leicht rollende Welle entsteht, die dafür sorgt, dass aufgewirbelte Nahrung zu finden ist. Schaut dafür die Wettervorhersagen genau an und wählt danach Euren Platz an der Küste. Die Windfinder-App kann ich wirklich empfehlen. Meerforellen lieben auch Spots mit Meeresströmung. Meiner Meinung gibt es nur eine App, die diese sehr gut und zuversichtlich anzeigt: die Sejladsudsigt-App. Mein Rat: Habt einen Blick auf Euren Küstenabschnitt und sucht dort nach Stellen mit Strömungsvorhersage ‒ das kann über Erfolg oder Schneidertag entscheiden.

Der nächste heiße Tipp: Schaut mal auf der Internetseite vom BSH (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie) den Tidenkalender für die Ostsee an. Ihr habt richtig gehört. Auch in der Ostsee gibt es Ebbe und Flut, nur eben mit einem sehr geringen Tidenhub. Am besten angelt Ihr eine Stunde vor Niedrigwasser und nehmt die Phase vom auflaufenden Wasser mit.

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE & ROLLE 11/2021!

Text: Timo Schultz
Fotos: Timo Schultz

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