Das Chod Rig hat das Karpfenangeln revolutioniert! Die spezielle Pop Up-Montage funktioniert aber auch prächtig auf Schleie. Tobias Norff zeigt, wie er den Tincas damit an verkrauteten Gewässern auf die Schliche kommt.

Schleien lieben Wasserpflanzen. Im grünen Dickicht finden sie nicht nur ihre bevorzugte Nahrung, sondern sind auch bestens getarnt. Beim gezielten Angeln auf Tinca tinca versuche ich daher stets, die Köder möglichst dicht am oder noch besser im Kraut zu platzieren. Es kann einen gewaltigen Unterschied machen, ob Ihr den Leckerbissen zwei Meter oder nur ein paar Zentimeter vor einem Krautfeld anbietet. Das Angeln dicht an den Wasserpflanzen hat allerdings seine Tücken.

Selten ist der Grund am Rand des Krautes wirklich frei. Da ragen noch Stängel in die Höhe, gibt es vorgelagerte, kleinere Krautfelder oder Algenmatten. Mit einer herkömmlichen Grund- oder Posenmontage lässt sich dort kaum effektiv fischen. Ihr könnt nie sicher sein, ob der Köder gut liegt oder sich vielleicht im Absinken schon in Blättern und Stängeln verfangen hat. Seit einiger Zeit setze ich unter solchen Bedingungen verstärkt auf eine Montage, die vor allem den Karpfenanglern unter Euch geläufig sein wird: das Chod Rig.

Dank des speziellen Rigs konnte die Montage im Grün platziert werden und brachte schnell den Erfolg

Schleie: Aus Zufall wird Methode

Auch mich packte vor einigen Jahren das „Chod-Fieber“. In Verbindung mit recht kleinen, meistens auffällig gefärbten Pop Ups verhalf mir die Wundermontage aus England unter schwierigen Bedingungen zu manch tollem Karpfen – und unerwarteten Beifängen! Plötzlich hakte ich beim Karpfenangeln regelmäßig auch Schleien. Das mag vor allem an der reduzierten Ködergröße gelegen haben, aber zeigte mir ganz deutlich: Das Chod Rig funktioniert ausgezeichnet auf Schleie!

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Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE & ROLLE 05/2021!
Text & Fotos: Tobias Norff

 

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