Spinner gibt es schon ewig, aber dennoch gehören sie längst nicht zum alten Eisen. Diese Köder sind vielseitig einsetzbar und für alle Raubfische interessant. Deshalb dürfen sie in keiner Tackle-Box fehlen.

Der Autor weiß, dass Rapfen Spinner lieben

Wenn Ihr einen Angelladen betretet und in die Raubfischabteilung geht, steht Ihr vor einer riesigen Köderwand. Die Auswahl an weichen und harten Kunstködern ist überwältigend: Softbaits, Jerks, Wobbler, Popper, Chatterbaits, Cranks & Co haben alle ihre Einsatzgebiete. Doch viele übersehen beim riesigen Angebot einen alten Klassiker – den Spinner.

Modelle

Beim Spinner rotiert ein Blatt um die Achse und sorgt unter Wasser für Druckwellen, die von den Räubern wahrgenommen werden. Dieser Köder hat schon vor Jahrzehnten gefangen und fängt auch heute noch. Im Laufe der Zeit entwickelten sich weitere Varianten. Der Bucktail-Spinner stammt aus den USA, wo er zum Fang von Muskies eingesetzt wird. Vom normalen Modell unterscheidet er sich durch den stabileren Drillingshaken, der mit Haaren bestückt ist und einem XXL-Blatt. Bei uns ist dieser Köder perfekt zum Hechtangeln geeignet. Auch der Tandem-Spinner ist eine Weiterentwicklung. An ihm befinden sich zwei Blätter, die für noch mehr Druck sorgen.

Es gibt diese Modelle nicht nur für Hechte sondern auch für Barsche und Zander. Wer seinen Köder weiter auswerfen möchte, der sollte sich einen Bleikopf-Spinner mal genauer anschauen. Durch das Vorschalten von Gewicht lässt sich ein unbeschwerter Spinner viel weiter werfen und deutlich tiefer führen. Auch in Kombination mit Bucktail- oder Tandem-Spinner ist die Bleikopf-Version möglich. Einige Hersteller bieten Bleikopf-Spinner mit einem fest am Köder angebrachten Kopf an. Bei diesen ist die Wahl zwischen unbeschwert oder mit Gewicht nicht mehr gegeben.

Bucktail-Spinner kommen aus Amerika, fangen aber auch super Hecht

Kombi-Köder

Spinner lassen sich sehr gut mit anderen Kunstködern kombinieren. Zum einen eignen sich Gummifische und zum anderen schlanke Wobbler ohne Tauchschaufel. Bei den Modellen mit Gummis am Heck findet Ihr im Handel sowohl kleine für Döbel oder Forellen als auch sehr große für Wels oder Huchen. Bei den Kombinationen mit Wobblern ist die Auswahl nicht so riesig. Diese könnt Ihr aber selber herstellen. Nehmt einen schlanken Wobbler, entfernt die Tauchschaufel und schaltet dann den Spinner vor, bei dem Ihr den Drilling abgemacht habt. Für die Verbindung nehmt Ihr einfach einen Sprengring. Wer den Wobbler schnell tauschen möchte, verwendet zusätzlich noch einen Karabiner. Bei einigen Spinnködern ist der Hakenwechsel
durchs Hochschieben des Metallkörpers möglich. Hier könnt Ihr den Wobbler direkt in den Spinner einhängen…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE&ROLLE 11/2020!
Text & Fotos: Dieter Schröder

 

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