Sie sind mehr als eine zusätzliche Anbissstelle und an manchen Tagen Goldwert – Beifänger! Wir stellen Euch die besten Beifänger zum Angeln in Norwegen vor. Außerdem bekommt Ihr eine Bindeanleitung für ein Vorfach, das immer fängt!

Ein zusätzlicher Köder am Vorfach erhöht die Chance auf Bisse und mehr Fische. Beifänger am Paternoster zählen beim Pilken zur Standardmontage. Egal, ob in Ost- und Nordsee oder in Norwegen, die zusätzlichen Köder haben ihren festen Platz in den Boxen vieler Angler und sind an Vorfächern eine echte Alternative. Zusätzlich zur Anzahl der Anbissstellen – je nach Fischart fischt man zwischen einem bis fünf Beifänger – können wir selbst die Art der Kunstköder zum Meeresangeln bestimmen. Beliebte Beifänger zum Angeln in Norwegen sind zum Beispiel Gummi-Makks, Gummioktopusse, Twister und Gummifische sowie Dorschblinker. Wir stellen Euch die Beifänger vor. Zudem liefern wir eine Bindeanleitung für ein einfach nachzubindendes Vorfach, welches Ihr mit allen Ködern bestücken könnt.

Gummi-Makk

Gummi-Makks sind vielseitig einsetzbar. Fast alle Nordmeerräuber schnappen sich die Köder

Ein echter Klassiker unter Meeresködern ist der Gummi-Makk. Der Beifänger wirkt auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Er besteht aus einem Wirbel an dessen Ende ein länglicher Haken mit einem Knick im Schenkel sitzt und über den ein Stück Gummischlauch gezogen ist. Es gibt den Makk in diversen Größen und unterschiedlichen Farben. Norwegische Berufsfischer nutzen Gummi-Makks zum Makrelen fischen oder sie kommen im Winter am Polarkreis beim Fischen auf Skrei zum Einsatz. Aber auch am Pilkvorfach macht der Beifänger eine erstklassige Figur. Gummi-Makks können wir zum Angeln auf Dorsch, Köhler, Pollack, Makrele und Rotbarsch nutzen.

Gummioktopus

Häufig begegnen uns Gummioktopusse als zusätzlicher Vorfachschmuck an Leng- oder Rotbarschmontagen zum Tiefseeangeln. Dabei funktionieren die kleinen Gummituben auch als Beifänger ohne Naturköder. Die Auswahl an Modellen ist bunt: große, kleine, realistische oder weniger realistische gibt es. Vorfächer mit zwei oder drei Anbissstellen sind ausreichend. Besonders an hängerträchtigen Spots wie Riffen oder Wracks punkten die Kopffüßer. Ersetzt Euren Pilker dann einfach durch ein Blei – so minimiert Ihr Abrisse. Tipp: Schiebt eine Kunststoffperle in den Hohlkörper des Gummioktopus, dadurch spielen die Tentakeln verführerischer im Wasser. Dorsch, Köhler und Leng schnappen gerne zu.

Den kompletten Artikel lest Ihr in Eurer RUTE & ROLLE 08/2020!
Darin beschäftigen wir uns noch mit Twister und Gummifisch und Dorschblinker. Außerdem: So baust Du das beste Vorfach zum Pilken in Norwegen!

Text: Timo Keibel
Bilder: Timo Keibel, Michael Simon

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