Gemeinsam mit den Experten vom Echolotzentrum Schlageter in Paderborn ging es für uns von RUTE&ROLLE aufs Wasser. Im Mittelpunkt standen Echolote in unterschiedlichen Größen und Preisklassen. Wie sich die Geräte „out of the box“ schlagen, erfahrt Ihr im großen Echolottest.

Häufig bekommen wir in der Redaktion Leseranfragen zum Thema Echolote und den diversen Einstellungsmöglichkeiten. Zwar können wir in einigen Fällen weiterhelfen, geht es aber in die Tiefe, sind auch wir schnell mit unserem Latein am Ende. Was liegt also näher, sich Experten mit ins Boot zu holen? Bei der Truppe vom Echolotzentrum Schlageter fanden wir echte Fachmänner auf dem Gebiet. Sie beschäftigen sich tagtäglich mit den verschiedenen Geräten und bringen langjähriges Know-how mit. Aus der Zusammenarbeit entstand eine die Idee: Was zeigen Echolote an, wenn wir sie erstmalig (oder auf Werkseinstellung zurückgesetzt) anschalten?

Gesagt, getan! Wir (Thomas Schlageter, Ralf Scheipers und Timo Keibel) verabredeten uns zum Test verschiedener Modelle am Lippesee in Paderborn. In drei unterschiedlichen Kategorien (5 Zoll, 7 Zoll und High End-Geräte in 10 und 12 Zoll) gingen Echolote an den Start und zeigten ihr Können im einfachen Modus.

Der Versuchsaufbau

Um eine vergleichbare Grundlage für unseren Echolottest zu schaffen, schickten wir einen Gummifisch mit Schwimmkörper und zwei Plastikbälle, die an einer Markerboje befestig waren, auf Tauchstation. Die Hohlkörper imitieren einzelne Fische, wodurch wir ein gleichmäßiges und vergleichbares Rückecho erhalten. Schließlich zeigt ein Echolotbild ebenfalls nur den Lufteinschluss in der Schwimmblase eines Fisches an. Unsere Versuchskörper positionierten wir in unterschiedlichen Tiefen, in Nähe zu einer Taucherplattform im See. Anschließend fuhr Bootsführer Rene uns immer wieder auf derselben Route über den Versuchsaufbau. So erwarteten uns gleichbleibend zuerst die Luftkugeln und anschließend die Plattform.

Einstellung und Bild

Wie eingangs erwähnt, nutzten wir alle Geräte in Werkseinstellung und mit vergleichbaren Gebern. Wir verzichteten auf eine feinere Abstimmung für eine detaillierte Anzeige. Wir schalteten die Geräte ein und führten die Grundeinstellungen wie Sprache und Einheitenkonfiguration durch. Neben der klassischen 2-D-Ansicht ließen wir uns zudem den nahezu „fotorealistischen“ Blick unters Boot anzeigen. Je nach Hersteller wird diese Anzeige als DownVision (Raymarine), DownScan (Lowrance), DownImaging (Humminbird) oder ClearVü (Garmin) bezeichnet.

 

Die 5-Zoll-Geräte

Den Anfang in Teil eins vom Echolottest machen die kleinsten Geräte mit einem Bildschirm von fünf Zoll (12,7 Zentimeter). Folgende Modelle testeten wir:

–  Raymarine Dragonfly 5 Pro
–  Lowrance Hook2 5X GPS
–  Lowrance Elite 5 TI
–  Humminbird Helix 5 DI GPS G2
–  Garmin Striker Plus 5 CV

Seht hier das Video zu den 5-Zoll-Geräten!

 

Die 7-Zoll-Geräte

Im zweiten Teil seht Ihr Echolote mit einem sieben-Zoll-Monitor (17,78 Zentimeter). Seid gespannt, welche Bilder die sechs verschiedenen Modelle liefern:

– Raymarine Dragonfly 7 Pro
– Lowrance Elite 7 TI
– Simrad GO 7 XSE
– Humminbird Helix 7 SI CHIRP G2 GPS
– Lowrance Hook2 7 TS „Triple Shot“
– Garmin Echomap Plus 72 SV

Seht hier das Video zu den 7-Zoll-Geräten!

 

Die High End-Geräte

Die absoluten High End-Geräte stehen im dritten und letzten Teil des großen Echolottests vom Echolotzentrum Schlageter und RUTE & ROLLE im Vergleich. Sowohl zehn- als auch zwölf-Zoll-Modelle gehen an den Start. Erlebt, welche Anzeigeleistungen folgende Modelle liefern:

– Raymarine Axiom Pro 12 RV
– Lowrance HDS 12 Carbon
– Simrad NSS12 evo3
– Humminbird Helix 10 SI G2N CHIRP GPS
– Garmin GPS Map 12 22XVS Touch

Seht hier das Video zu den High End-Geräten!

Den ausführlichen Artikel zum großen Echolottest mit Vergleichsbildern und zahlreichen Zusatzinformationen zu den jeweiligen Modellen lest Ihr demnächst in Eurer RUTE&ROLLE. Den ersten Teil mit den 5-Zoll-Modellen gibt’s in der November-Ausgabe 2018.

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Text: Timo Keibel
Fotos: Timo Keibel, Echolotzentrum Schlageter

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