Ihr seid erst seit Kurzem Raubfischangler und wisst nicht so recht, wo Ihr Euren Köder servieren sollt? Wir helfen Euch bei der Spotwahl. Diesmal: Hechte am Seerosenfeld.

Eine echter Hotspot für Hechte: Das Seerosenfeld

 

Das Seerosenfeld – der Klassiker schlechthin. Lassen wir unsere Blicke über ein Gewässer schweifen, bleiben wir automatisch hier hängen. Seerosenfelder bedeuten Fisch. Ganz besonders im Frühjahr. Aber eben nicht nur dann. Solange die Blätter über Wasser oder die Stängel der Pflanzen Unterwasser sprießen, sind diese Spots ganz heiß. Besonders für Hechte. Die Räuber lieben die Pflanzen und verstecken sich in ihnen. Wer schnelle Bisse und wilde Action erleben möchte, ist an Seerosenfeldern genau richtig.

Guter Hecht vom Rand der Seerosen

Kurz nach der Schonzeit können wir hier sogar richtig dicke Hechte verhaften. Die Räuber halten sich nach ihrem Laichgeschäft noch einige Zeit an den Pflanzen auf – auch die ganz großen Kaliber. Im Verlauf des Frühjahrs verteilen sich die dicken Hechte im Gewässer. Aber in den Pflanzen könnt Ihr auch in der heißen Jahreszeit und sogar noch im Herbst erfolgreich sein. Wenn auch nicht mehr die ganz großen Hechte hier stehen, gibt es jede Menge Räuber in und um die Seerosen. Und als netter Beifang gesellen sich auch Barsche mit dazu. Es ist der perfekte Spot, den Ihr auf jeden Fall befischen solltet. Aber wie angelt man im Gemüse?

Köder für das Seerosenfeld

Spinnerbaits (oben links), Popper (Mitte links) und Jerkbaits (Mitte rechts) sind Topköder

Hier benötigen wir Köder, die nicht zu oft im Gestrüpp der Seerosen hänge bleiben. Besonders gut eignen sich Spinnerbaits. Ich schätze sie enorm und fische sie verdammt gerne, da es so einfach ist. Auswerfen und einkurbeln – mal schneller, mal langsamer – simpler geht es kaum. Durch ihren Drahtarm lassen sich Spinnerbaits wunderbar im Kraut fischen und sind absolute Fangmaschinen für Raubfische. Ein weiterer Topköder sind Popper. Die kleinen Krawallbrüder sorgen für absolute Action an der Wasseroberfläche und mit ihnen konnte ich schon einige gute Hechte aus den Seerosen locken. Als dritten Ködertipp möchte ich Euch schwimmende Jerkbaits ans Herz legen. Mit ihrem ausladenden Lauf und der großen Silhouette fische ich die Jerks gerne am Rand der Seerosen. Bessere Hechte stehen mit ihrem Körper zwischen den Stängeln der Pflanzen und schauen oft mit dem Kopf Richtung freiem Wasserkörper, um Beutefischschwärme auszumachen.

Hier riecht es doch schon förmlich nach Hecht!

Manchmal können wir die Hechte dann beobachten, wenn sie aus dem Kraut schießen. Die Bugwelle kündigt die Attacke an und sorgt für ordentlich Adrenalin. Ich liebe diese Angelei und lasse selten ein Seerosenfeld aus… (den kompletten Artikel findet Ihr in der Ausgabe 11 Eurer Rute & Rolle)

 

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