Forellen-Angeln am Forellenteich ist eine tolle Angelmöglichkeit für Einsteiger! Da Zuchtfische eingesetzt werden, gelten dort keine Schonzeiten und in einigen Bundesländern benötigst du nicht mal einen Fischereischein!

Autor Georg Baumann           Fotos Georg Baumann

Weitwurf-Raketen: Kleine Spinmad fliegen sehr weit und machen die Forellen wild

 

Forellen-Angeln ist ideal, wenn Du gerade deinen Angel­schein gemacht hast und möglichst schnell Fische fangen möchtest. Vielleicht hast Du dich schon nach Methoden am Forellenteich erkundigt und bist über Fachbegriffe wie Tremarella, Sbirolino oder Troutbait gestolpert. All diese Techniken fangen Fische, haben aber einen Nachteil: Du benötigst eine spezielle Ausrüstung. Außerdem sind die Angeltechniken nicht ganz einfach zu lernen.  Forellen sind Raubfische. Sie reagieren sehr gut auf bewegte Köder wie Gummifische oder den Spinmad. Daher empfehlen wir das ganz normale Spinnfischen, denn das praktizieren die allermeisten Angler auch an ihrem Hausgewässer. Das heißt, die Angelausrüstung ist schon vorhanden. Du kannst die Rute, Rolle und Schnur verwenden, die Du sonst fürs Barschangeln einsetzt.

Die besten Köder für Forellen

Die Maulspalte der Forellen ist verhältnismäßig klein. Entsprechend klein ist die Beute, die wir imitieren. Unsere Köder sollten nicht länger als fünf bis sechs Zentimeter sein. Ein ganz hervorragender Köder ist der Spinmad in vier Gramm Gewicht. Dank des massiven Köders fliegt er sehr weit. Das rotierende Spinnerblatt macht die Forellen wild. Sie lieben es, wenn es blitzt und blinkt. Den Spinmad kurbelst Du langsam ein. Das ist wirklich einfach und Du wirst bald Deine erste Forelle fangen. Perfekt für Angeleinsteiger!

Ebenfalls bestens geeignet ist ein kleiner Gummifisch in fünf Zentimeter Länge. Ihn montierst Du mit dem passenden Jigkopf mit einem Gewicht von bis zu fünf Gramm. Den Gummfisch kurbelst Du ebenfalls langsam durch das Wasser. Wenn das Schwänzchen aufreizend wackelt, hast Du die richtige Geschwindigkeit getroffen.

Einfach einkurbeln: Kleine Gummifische imitieren perfekt die Beute der Forellen

Welche Köderfarbe fürs Forellen-Angeln?

Forellen sind Sichträuber und müssen ihre Beute sehen können. Die Wassertrübung sowie die Lichtsituation sind daher die entscheidenden Faktoren zur Wahl der Köderfarbe. Je nachdem, ob das Wasser klar oder trüb ist und ob die Sonne scheint oder es bewölkt ist, wählst Du die passende Farbe. Je schlechter die Sicht unter Wasser ist, desto knalliger sollte dein Köder sein. Auf folgende vier Situationen solltest Du dich einstellen… (den kompletten Artikel findet Ihr in der Ausgabe 10 Eurer Rute & Rolle)

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