Dürfen wir vorstellen: BisswundeR und Wackelarsch geben sich die Ehre. Entwickelt von den Anglerboard-Usern sind Gummifische ganz nach den Vorstellungen der Angler entstanden. Volksköder sozusagen!

Zum 20-jährigen Jubiläum vom ANGLERBOARD haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Gummifische ganz so, wie Ihr sie haben wollt! Im Forum riefen wir Ende letzten Jahres dazu auf, Vorschläge für zwei unterschiedliche Gummifische zu entwickeln (Zum Thread: https://anglerboard.de/threads/jubilaeumskoeder-tester-gesucht.349285/). Einmal einen etwas größeren Köder, der vornehmlich für Hechte, aber auch Waller und Zander geeignet ist. Und ein kleineres Modell für Barsch, Rapfen und natürlich ebenfalls Zander. Die Resonanz war überwältigend! Es wurden zahlreiche Skizzen mit richtig guten Ideen eingesendet. Nicht alles davon war umsetzbar, auch wenn der Gedanke an einen Popper aus weichem Gummi sicherlich sehr interessant ist. Mithilfe des Raubfischprofis Dietmar Isaiasch von Quantum haben wir aus den zahlreichen Vorschlägen jeweils einen Prototypen am Reißbrett entworfen. Die Vorlage ging zur Firma und so hielten wir im Frühjahr aufgeregt wie junge Väter die ersten, realen ANGLERBOARD-Gummifische in den Händen. Wackelarsch und BisswundeR waren geboren!

 

Wackelarsch und BisswundeR

BisswundeR ist ein 16 Zentimeter langer Shad mit stark flankender Aktion und einem Schaufelschwanz, der starke Druckwellen aussendet. Als Reizpunkt haben wir am Rücken und im Bereich der Afterflossen rote Bissspuren eingearbeitet. Die Farbe ist als zusätzlicher Reiz außerdem UV-aktiv. Zudem sind die Markierungen perfekte Anhaltspunkte für den Austritt des Jighakens sowie den Sitz des Extradrillings. Realistisch abstehende Brustflossen sorgen für Mikroverwirbelungen, die die Räuber zusätzlich reizen. Wackelarsch ist vom Typus ganz anders gestrickt. Der Körper läuft relativ stabil, während das kleine Schwänzchen aufreizend und hochfrequent arbeitet. Rillen an der Schwanzwurzel sorgen genauso wie ein leichtes Schuppenmuster für Verwirbelungen. Wackelarsch macht seinem Namen alle Ehre und sorgt für reichlich Aufregung unter Wasser. Aber halten die Gummis auch das, was sie versprechen? Die Wahrheit liegt bekanntlich im Wasser und so versendeten wir an ausgewählte Testangler jeweils eine Handvoll Köder. Natürlich fischten auch wir von der Redaktion ausgiebig mit den neuen Gummis.

Überwältigende Testphase

Das BisswundeR in der Farbe „Rotauge“ räumte während der Testphase richtig ab

Die erste Reaktion kam von Max Scheffler, einem Raubfisch-Spezi aus Berlin. „Wenn Ihr auf die blöde Idee kommen solltet, am BisswundeR noch irgendwas ändern zu wollen, legt mir auf jeden Fall vorher möglichst viele Prototypen zur Seite“, war seine klare Ansage. „Die Dinger fangen wie Sau!“ Anfang Mai war er mit Kumpels zum Hechtangeln unterwegs und räumte mit dem BisswundeR ab – und wie! An zwei Tagen fing er auf nur einen einzigen Gummifisch 18 (!) Hechte bis knapp an den Meter. „Bitte lasst die genau so, wie sie sind. Die Kollegen fingen mit anderen Ködern bei weitem nicht so gut“, sagte Max. Auch die anderen BisswundeR-Tester waren Feuer und Flamme. Boardie „Angelmann 67“ konnte damit sogar einen kapitalen 83er Zander überlisten. Ihr seht, der Köder ist nicht nur für Hechte geeignet. Der Köder läuft sowohl eingeleiert als auch am Jigkopf gejiggt hervorragend. Wenn Ihr Gewichte unter zehn Gramm verwendet, empfehlen wir, die Flossen mit dem Daumennagel abzukneifen. Andernfalls kann es sein, dass das BisswundeR etwas seitlich ausbricht. Es ist auffällig, dass das BisswundeR auch dann noch zuverlässig Bisse Max konnte auf nur ein einziges „BisswundeR“ an zwei Tagen 18 Hechte fangen. Darunter etliche Räuber deutlich über 90 Zentimeter provozierte, wenn auf andere Köder nichts mehr ging.

So erlebte Georg Baumann einen Tag auf den Bodden, an dem er mit dem BisswundeR mehr Hechte als die drei anderen Bootsinsassen zusammen fing. Auch Wackelarsch räumte ab. Der Lauf spricht neben Zandern und Barschen ebenfalls Hechte an. Immer wieder erreichten uns Fangmeldungen mit strammen Räubern. Die Paradedisziplin des Wackelarschs ist das Jiggen. Der Bleikopf schmiegt sich perfekt in die Aussparung am Kopf des Shads an. Aber auch bei Finesse-Techniken macht der kleine Gummifisch eine sehr gute Figur. Aufgrund des relativ hohen Rückens achtet darauf, Wide Gap Haken mit einem möglichst großen Hakenbogen zu verwenden.

Im Fachhandel

Wenn Ihr neugierige geworden seid und die Köder auch mal fischen möchtet, fragt am besten bei Eurem Angelladen des Vertrauens nach. Die Köder werden über Quantum an den Fachhandel geliefert und sind ab Anfang September erhältlich. Schaut auch immer mal wieder auf www.anglerboard.de. Dort werden wir verschiedene Aktionen zu den Ködern starten. Mitmachen lohnt sich!

Die Anglerboard Jubiläumsköder im Shop! 

BisswunderR: Im Shop!

Wackelarsch: Im Shop!

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