Rob Staigis ließ sein Kajak in Nordnorwegen ins Wasser. Von der kleinen Insel Sommarøy suchte er die Umgebung nach dicken Räubern ab und wurde fündig. Paddelt mit ihm durch ein heißes Revier!

Sommarøy: Die Insel mit einem kleinen, alten Fischerdorf gehört zur Gemeinde Troms. Es liegt etwa 35 Kilometer westlich der Stadt Tromsø. Aufgrund der abwechslungsreichen Insellandschaft und weißen Strände ist Sommarøy ein beliebtes Touristenziel. Das klare, türkisblaue Wasser lässt unter der Sonne Nordnorwegens ein wenig „Karibik-Feeling“ aufkommen. Die traumhafte Umgebung der mit einer Brücke zum Festland verbundenen Insel lädt Touristen ein, die erstklassigen Fanggründe locken Angler auf das kleine Eiland. In Wurfweite befinden sich Spots für die Fischerei auf große Dorsche, Köhler, Steinbeißer und tischplattengroße Heilbutte. Schellfische und Rotbarsche lassen sich hier ebenfalls prima fangen.

Aber nicht nur die super Angelei macht Sommarøy zu etwas Besonderem. Die Küste mit ihren steilen Felswänden, die Begegnungen mit Papageitauchern und die Chance, auf Wale dicht vor der Insel zu stoßen, tragen zu einem tollen Urlaub bei. Und nicht zu vergessen, die Mitternachtssonne. Sie taucht die Landschaft in satte Farben. Die vielen kleinen Inseln und großen Felsen bieten außerdem ein Toprevier fürs Fischen vom Kajak. Vor allem dann, wenn es mal wieder zu windig ist und das offene Meer unerreichbar ist. Rund um Sommarøy locken viele Spots mit fängigen Tiefen.

Sommarøy ist ein Toprevier mit vielen Inseln

Ich hatte im vergangenen Sommer das Glück, wohl der erste Kajakangler zu sein, der hier sein Paddel eintauchte. Zumindest machten die ortsansässigen Guides große Augen, als sie mir auf offener See begegneten. Ich leistete sozusagen Pionierarbeit, was das Kajakangeln auf Sommarøy betrifft. Nur mit einer Tiefenkarte bewaffnet und ohne jegliche Vorkenntnisse fischte ich zehn Tage rund um Sommarøy. Die erste Zeit servierte ich in Inselnähe meinen Köder, um abschätzen zu können, ob auch dicht unter Land was an den Haken geht. Vor allem, weil ich hin und wieder allein unterwegs war, wollte ich das Ufer noch in greifbarer Nähe wissen.

Zwar blicke ich mittlerweile auf zwölf Jahre Erfahrung auf dem Angelkajak zurück, doch die Sicherheit steht bei mir an oberster Stelle! Die wichtigste Regel: Niemals ohne Absicherung alleine auf die offene See fahren. Ich hatte entweder einen von der Crew des Outdoorcenters dabei oder konnte über Funk einen der Guides in nächster Nähe erreichen. Um bei der Sicherheit zu bleiben: Trockenanzug und Schwimmweste gehören zur Standardausrüstung im hohen Norden. Egal, bei welchem Wetter…

Den kompletten Artikel lest Ihr in RUTE&ROLLE 06/2019!
Text & Fotos: Rob Staigis

 

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