Planlos zum Jahresplan – Das neue Jahr ist inzwischen schon wieder ein paar Monate alt. Viel am Wasser habe ich 2017 allerdings noch nicht gesehen. Aufgrund der frostigen Temperaturen waren bis vor Kurzem die Tümpel mit einer Eisschicht überzogen. Raubfisch geht eh nicht – Schonzeit bis wenigstens Anfang Mai.

Wie verangelt man denn nun das Frühjahr? Spezialisten haben es bei dieser Frage einfach: Sie stellen ihrem Zielfisch nach. Egal, zu welcher Jahreszeit, zieht es die Spezis stets mit demselben Ziel ans Wasser. Für einen Allrounder bieten sich da schon mehr Möglichkeiten. Was nicht immer ganz einfach ist. Denn wie setzen wir die knappe Zeit passend den Jahres- und Schonzeiten ein? Eine grobe Jahresplanung hilft hier. Doch es gibt so viele spannende Fische und Angelarten, dass man leider seinen Fokus schnell verliert. Ist mir selbst schon zu häufig passiert.

Zum Jahreseinstieg reizen mich immer Meerforellen. Blöd nur, wenn man rund 300 Kilometer von der Ostseeküste entfernt wohnt. Im Frühjahr geht’s dann auf Schleien und Karpfen. Und wenn dann die Räuber wieder offen sind, dürfen gerne auch mal Hecht und Zander für Abwechslung am Haken sorgen, bevor es zum Herbst auf Barben geht. Wobei im Herbst ja auch Räuberzeit ist. Ganz zu schweigen von der Angelei im Salzwasser: Von Dorsch bis Wolfsbarsch wird einem allerhand geboten. Aber ich schweife ab. Letztlich zählt es rauszukommen, Stunden in der Natur und am Wasser zu sein. Und wenn dann noch was beißt – umso besser! Macht Ihr Euch einen Jahresangelplan oder zieht es Euch so los?

In diesem Sinne

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